Archiv Kärnten Werbung (c) Franz Gerdl

„Einfach verschwinden. Losgehen. Vier bis fünf Kilometer in der Stunde zu Fuß zurücklegen. Mal weniger, mal mehr, je nach Gelände und Witterung. Vom Weg abweichen. Im Weg losgehen. Souverän über Raum und Zeit verfügen. Alles, was man braucht, im Rucksack bei sich haben. Blickachsen, Hörräume, Duftfelder wahrnehmen und immer wieder pendeln: zur Innenschau, der Zwiesprache mit sich selbst, dem Hören auf die innere Stimme: Essenz des Wanderns…“ Auszug Ulrich Grober (Vom Wandern – neue Wege zu einer alten Kunst)

Tag 1: Einfach loswandern … im Klingerpark in Seeboden am M. S. Das Wandertaxi unterstützt die Wanderer auf den ersten Höhenmetern (Transfer vom Klingerpark zur Pichlhütte). Ausblicke genießen … auf der Wanderung von der Pichlhütte – vorbei am Steinernen Tisch, über den Tschiernock – bis zur Alexanderhütte begleiten Ausblicke auf den Millstätter See. In den gemütlichen Hüttenzimmern lässt sich`s almurlauben mit Blick auf den Millstätter See.

 

Schwierigkeitsgrad: mittel
Länger: ca. 12,5 km
Dauer: (ca. 4 Stunden)
Höhendifferenz: ca. 750 m

Highlights entlang des Weges:

  • Klingerpark: Der Park ist nach Baron Klinger von Klingerstorff benannt, der um 1900 großzügige Liegenschaften um die Millstätter Westbuch besaß. 1918 ging auch das geschichtsträchtige Schloss Porcia in Spittal/Drau in Besitz über.
  • Dinner for 2 im Millstätter See: Auf einer Plattform mitten im See lädt ein festlich gedeckter Tisch zum Dinner für Zwei.
  • Burg Sommeregg: In der Burg befinden sich Mitteleuropas größtes Foltermuseum und ein Restaurant: www.folter.at
  • Bonsaimuseum: Ein Spaziergang durch die Zen-Gärten und eine Tasse Maccha Tee im Teehaus bringen einen „Windhauch Japans“ an den Millstätter See: www.bonsai.at
  • Steinerner Tisch: Der mächtige Wockel aus „Marmorbruchstein“ erzählt die Geschichte der „Hadischen Leut“.

Kulinarik Tipps: Der „Harbe Kas“ und die „Arnikabutter“
Am „Nock“, wie die Millstätter Alpe auch genannt wird, produzieren die Senner den Sommer über den „Harben Kas“. Er wird aus Topfen, Salz und Kümmel hergestellt und im Tuch luftgetrocknet. Ausgereift hat der „Harbe Kas“ einen leichten Gorgonzolageschmack. Er wird mit Bauernbrot serviert, das mit Almbutter bestrichen, in den bröseligen Magermilchkäse getunkt wird. Zur Arnikablütte sollte unbedingt die sattgelbe Arnikabutter dazu probiert werden. Nehmen Sie an der Sennereiführung bei der Alexanderhütte teil.

 

Tag 2: Um 6 Uhr mit dem Senner die Kühe melken oder doch lieber ausschlafen? Nach einer erholsamen Nacht auf Alexanderalm und einem ausgiebigen Almfrühstück geht es bei Seepanorama weiter über die grünen Almen, über rubinrote Edelsteine bis zum Granattor. Bei der Alexanderhütte beginnt der Weg der Liebe. Sentiero dell´Amore.
Einfach losgehen. Über rubinrote Schatzberge wandern, den Blickachsen – vom Millstätter See bis zu den Hohen Tauern hin – folgen … Sieben Bücher und acht Fragen geleiten Wanderer am Weg der Liebe. Sentiero dell´Amore über den Höhenrücken der Millstätter Alpe.

„Die Zeit für Zweisamkeit bekommt hier heroben einen besonderen Stellenwert …“,
notierten Barbara und Robert in jenes -ganz in der Nähe des Granattors.

Das Granattor beschließt den Weg der Liebe mit einem Blick in die gemeinsame Zukunft. Ein letzter Blick Richtung Großglockner, danach geht es talwärts nach Radenthein zum Erlacherhaus.

 

Schwierigkeitsgrad: mittel
Länger: ca. 26 km
Dauer: ca. 8 Stunden
Höhendifferenz: ca. 1000 m

Highlights entlang des Weges:

  • Stoanamandl: Bei Schlechtwetter gaben die Steinhaufen den Bergleuten auf ihrem Weg vom Millstätter See in den Magnesitbruch im Nöringgraben Orientierung.
  • Granattor: In großen Lettern steht die Geschichte des Granats im mächtigen Portal geschrieben. Der „Feuerstein der Liebe“ gilt bis heute als beliebter Hochzeitsschmuck. Einst zierte er prächtige Gewänder und adelige Häupter.

 

Tag 3: Vom Erlacherhaus führt ein rund 3 Kilometer langer Kneipp- und Mühlenwanderweg zum Granatium. Der Duft des nahen Heilkräutergartens steigt in die Nase. Der sanfte Waldboden unter den Füßen vermittelt befreiende Leichtigkeit und das Plätschern des nahen Bachs stimmt auf den Rhythmus ein, den die Natur seit Jahrhunderten erprobt hat. Die alten Kaninger haben noch das Klappern der Mühlen und das Aufziehen des scharfen Wasserstrahles aus dem „Ursch“ auf die „Floder“ (Ahne der Turbine) im Ohr. 22 Mühlen standen einst im Roßbachgraben. Sechs davon klappern noch.

Nachdem Sie beim Türkhaus des Mühlen- und Kneippwanderweges ihre Schuhe ausgezogen haben, tauchen Sie mit allen Sinnen in die Natur ein. Erst vorsichtig und langsam, suchen sich die Füße mit der Zeit immer schneller den Weg durch den Wald. Es kribbelt und kitzelt wenn der Waldboden die Füße angenehm massiert….

Vorbei an den 6 Mühlen und zahlreichen Kneippbecken, an denen Füße und Hände im belebenden Quellwasser gekühlt werden, führt die Tour zum Granatium, Ihrem Etappenziel.

 

Schwierigkeitsgrad: mittel
Länger: 11,8 km
Dauer: ca. 5h Gehzeit
Höhenmeter: +/- 800m

Highlights entlang des Weges:

  • Türkhaus: Es heißt, ein einziges Bauernhaus am Laufenberg bei Radenthein habe den brandschatzenden Türken vor 500 Jahren standgehalten. Um es als Kulturgut zu erhalten, wurde es 1987 abgetragen und in Kaning wieder aufgebaut. Heute ist es Heimatmuseum und Ausgangspunkt für eine Wanderung im Tal der Mühlen, wie das Langalmtal genannt wird.
  • Granatium: Besuchen Sie die Ausstellung, den Stollen und das Schürfgelände im Granatium. Schürfen Sie Ihren persönlichen Talisman aus dem Felsen und lassen Sie ihn vom Granatschleifer veredeln. Es lohnt, soll doch der Granat auch der Schutzstein der Reisenden und Wanderer sein: www.granatium.at
  • Kaslab´n: Kärntens erste Bio-Heumilch Käserei die „KASLAB’N NOCKBERGE“ öffnet im Dezember 2016 ihre Pforten im Zentrum von Radenthein. Berg- und Schnittkäse sowie Emmentaler werden hier aus Kuh- und Ziegenmilch produziert und verkauft. Aus der hochwertigen Verarbeitung von Bio-Heumilch entsteht die „gelbe Produktpalette“. Schnittkäse, Bergkäse und Emmentaler mit regionstypischen Namen wie „Millstätter See Käse“, „NOCKbergkäse“ oder „Granatkäse“ der im Stollen des naheliegenden Granatiums heranreift.
  • Ein gläserner Produktionsraum, der den Gästen der KASLAB’N umfangreiche Einblicke in die Käseerzeugung bietet, ein Schauraum und ein Hofladen der für den Verkauf der eigenen Produkte sowie zur Vermarktung von Erzeugnissen regionaler Bauern genutzt wird, sind in der Kaslabn untergebracht. Führungen durch die Käserei und Käseverkostungen werden angeboten. Kleine Käsegerichte aber auch Milchmixgetränke können im Anschluss verkostetet werden.

Veranstaltungstipp: Unter dem Titel „Kärntner KasLust-Abende“ werden ab 2017 Gastköche an ausgewählten Terminen zu Musik aufkochen und dem interessierten Publikum köstliche Käsegerichte servieren.

Das Wandertaxi bringt Sie wieder zum Ausgangspunkt Klingerpark nach Seeboden am M. S. zurück.

Kulinarik Tipps: Granatpralinen
Nach dem Vorbild der edlen Schmucksteine wird beim Metzgerwirt in Radenthein eine dunkelrot glänzende Schokoladespezialität erzeugt. Die – streng geheim gehaltene – Rezeptur des „Radentheiner Granats“ wurde vom internationa,l bekannten Konditormeister Walter Kniesek entwickelt. So viel sei aber verraten: unter der zartbitterschmelzenden und unverwechselbar geformten Kuvertüre des „Radentheiner Granats“ verbirgt sich eine exquisite Fülle aus Himbeeren, die mit einem Schuss Edelbrand verfeinert wurde: www.metzgerwirt.at

P.S. Das Gepäck wird gebracht – sowohl zur Alexanderhütte als auch zum Erlacherhaus.

 

Preis: ab € 229,- pro Person*

*inkl. Frühstück
*1 Übernachtung in der Alexanderhütte
*1 Übernachtung im Erlacherhaus
*Mindestteilnahme 2 Personen

Gültigkeit: Mai bis Oktober 2017

Headerfoto: Archiv Kärnten Werbung (c) Franz Gerdl

 

Buchung & Kontakt:

Millstätter See Tourismus GmbH

Kaiser-Franz-Josef-Straße 49

9872 Millstatt am See

Tel.: +43 (0) 4766 / 3700-0

Fax: +43 (0) 4766/3700-8

info@millstaettersee.at

www.millstaettersee.com

 

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