Schladminger Tauern Höhenweg – Ein ausgezeichneter Weg

Heidekraut oder auch Erika genannt wächst entlang des Weges

Die Mehrtagestour in der Steiermark

Der Schladminger Tauern Höhenweg ist ein Landschaftserlebnis, welches seines Gleichen sucht. Nun wurde dieser Weg auch mit dem Österreichischen Wandergütesiegel ausgezeichnet. Dieses  garantiert dem Weitwanderer nicht nur ein eine beeindruckende Naturkulisse in Mitten der Schladminger Tauern, sondern gibt dem Wanderern auch die Gewissheit, dass die Beschilderung auf dem neuesten Stand ist, es einen Wander-Shuttle-Service gibt und man sich auch um die Orientierung nicht zu sorgen braucht. Ein rund um perfektes Wandererlebnis!

Wegbeschreibung – Schladminger Tauern Höhenweg

Der Schladminger Tauern Höhenweg hat 5 Etappen und ist 45.7 km lang.

Weitwandern Schladming Tauern Höhenweg Giglachsee (c) Raffalt

Weitwandern Schladming Tauern Höhenweg Giglachsee (c) Raffalt

 

Etappe 1

Die neue Galerie startet mit Etappe 1 beim Wanderstartplatz Hochwurzen, direkt bei der Gipfelbahn Hochwurzen auf 1.852 m. Von der Hochwurzen aus geht es kurz bergab und dann auch schon wieder bergauf zum ersten Gipfel, das Roßfeld. Von hier aus geht es kurz wieder bergab und unterwegs gibt es auch immer wieder Aussichtspunkte ins Tal. Verschiedene Blumen wie zum Beispiel das Heidekraut wachsen entlang des Weitwanderwegs. Nach einem weiteren Anstieg erreicht man die Guschen auf 1.983 m Seehöhe. Wer den Schladminger Tauern Höhenweg erweitwandern möchte, der sollte auch schwindelfrei und trittsicher sein, denn es gibt mehrere schmale Pfade die mit Stahlseilen gesichert sind. Nachdem man am Brettersee vorbeigewandert ist, erreicht man nach kurzer Zeit das Etappenziel die Giglachseen. Hier bietet sich die die Ignaz-Mattis-Hütte oder die Giglachsee Hütte zur Übernachtung an.

Etappe 2

Am nächsten Tag geht es entlang der Etappe 2 stetig bergauf Richtung Rotmandlspitze. Zuvor kommt man aber noch beim Vettenkar mit einer historischen Knappen-Behausung vorbei. Die Berge rings um das Vetternkar waren über Jahrhunderte Abbaugebiet für Silber und Nickelerze. Nachdem man am Gipfel der Rotmandlspitze angekommen ist, geht es stetig bergab zum Etappenziel der Keinprechthütte.

Etappe 3

Am nächsten Morgen geht es entlang der Etappe 3 Richtung Trockenbrotscharte auf 2.237 m Seehöhe. Kurz danach kann man auf der Landawirseehütte eine Rast einlegen. Von hier aus erfolgt wieder ein Abstieg und durch viele steile Serpentinen geht es danach wieder hinauf zur Gollingscharte. Nach insgesamt 5 Stunden Gehzeit erreicht man das Etappenziel die Gollinghütte. Entlang der Weitwanderung trifft man auch immer auf nette tierische Wegbegleiter wie Pferde, Kühe und Schafe.

Etappe 4

Die vierte Etappe startet mit einem stetigen Anstieg hoch zum Greifenberg. Weiter geht es über die wunderschöne Landschaft der Klafferkessel – viele der ca. 30 Bergseen sind bis weit in den Sommer hinein noch mit Eis bedeckt. Nachdem man die „Urlandschaft“ der Klafferkessel durchwandert hat geht es steil hinunter bis zur Preintalerhütte.

Etappe 5

Die fünfte und letzte Etappe dieser Tour weicht vom klassischen Schladminger-Tauern-Höhenweg ab. Es folgt ein steiler Anstieg mit zwischenzeitlich kurzen Abstiegen hoch bis zur Ulmspitze, zur Hasenkarspitze und zum Krahbergzinken. Von hier aus geht es nur noch bergab Richtung Planai wo der Schladminger Tauern Höhenweg endet.

 

Das erwartet Sie!

Galerie – Schladminger Tauern Höhenweg

 

Bilder: © Andreas Kranzmayr

Weitere Infos zur Region:

2015_Logo-TVB (mit Transparenz)

Tourismusverband Schladming

Rohrmoosstraße 234, 8970 Schladming
Tel.: +43 3687 22777-22, www.schladming.com, office@schladming.com

 

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