Galerie Via Natura

Blick Seetaler Alpen, © Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen

Die Via Natura hat 10 Etappen und ist 130 km lang.

In unserer neuen Galerie präsentieren wir die Via Natura. Die Via Natura startet mit der Etappe 1 am Hauptplatz  in Neumarkt mit einem großem NaturLese-Buch. Bevor es losgeht sollte man sich etwas Zeit nehmen und die Infos rund um das Thema „NaturLesen“ lesen. Und schon kann das Abenteuer Via Natura starten. Nach jeweils 1-2 Kilometern erwartet einem ein weiteres NaturLese-Buch mit spannenden Informationen. Die Etappe 1 ist eher gemütlich mit einem Höhenunterschied von 218 hm. Am nächsten Tag geht es weiter mit der Etappe 2 und dem Startpunkt bei der Naturleseinsel in St. Marein bei Neumarkt. Das Thema dieser Etappe ist „Inspirationsquelle Natur (Bionik)“. Entlang dieser Etappe warten einige besondere Erlebnisse wie geformte Felsformationen und Aushöhlungen – die sogenannten Gletschermühlen, die Graggerschlucht, der Kaskadenwasserfall und am Etappenende die Grasluppteiche. Auch diese Etappe ist eine etwas leichtere mit einem Anstieg von 234 hm. Die Etappe 3 führt von Zeutschach zum Benediktinerstift St. Lambrecht und behandelt das Thema „Das Wesen des Wassers“. Diese Etappe ist schon etwas anstrengender mit 897 hm und der Wanderung auf die 1. Grebenzenhöhe mit 1.870 m Höhe. Nach ca. 1 Kilometer erreicht man die Zeutschacher Ursprungsquelle. Einen Besuch bei der Wallfahrtskirche Maria Schönanger sollte man nicht auslassen. Am Ende der Tagesetappe sollte man sich das Stift St. Lambrecht etwas näher ansehen und im Stiftsgarten die Ruhe genießen. Je nachdem wo man nächtigt und danach noch etwas Zeit hat kann auch gleich die Etappe 4 mit 120 hm und einer Gehzeit von einer Stunde bewältigen. Die Etappe 4 befasst sich mit dem Thema „Klang in Natur und Architektur“. Die Etappe 5 startet bei der Kirche in St. Blasen mit dem Thema „Die Biographie der Erde“. Diese Etappe ist mittelschwer mit 12 Kilometern und einem Anstieg von 339 hm. Auf dieser Etappen warten wieder einige besondere Orte wie die Kirche St. Blasen, das Dürnberger Moor mit Aussichtsturm, den Furtner Teich und den Galgenberg. In Mariahof angekommen hat man diese Etappe auch schon wieder geschafft. Bei der Etappe 6 hat man doch wieder einige Höhenmeter zu überwinden, 579 um genau zu sein. Das Thema ist hier „Mensch und Pflanze“, was perfekt passt, da man fast am Ende der Etappe beim Kräutergarten Wenzl vorbeikommt. Entlang dieser Etappe sollte man sich aber auch auf alle Fälle das „Steinschloss“ etwas näher ansehen. Die Etappe 7 ist mit 8:30 h Gehzeit und 1.761 Höhenmetern die anstrengendste entlang der Via Natura. Das Thema hier ist „Wetter und Klima“. Passend, da man am Gipfel des Zirbitzkogels (2.396 m) manchmal mit Wetteränderungen (Nebel, Regen,…) rechnen muss. Nachdem man vom Gipfel des Kreiskogels auf den Zirbitzkogel gewandert ist, folgt der teils felsige Abstieg zur Tonnerhütte. Hier sollte man eine kurze Verschnaufpause und Rast einlegen bevor der weitere Abstieg Richtung Hörfeld Moor startet. Die Etappe 8 ist dafür wieder eine leichtere und kürzere mit 151 hm und 1:45 h Gehzeit vom Ort Mühlen bis nach Kulm am Zirbitz. Diese Etappe handelt vom „Arbeiten im Einklang mit der Natur“. Wobei man hier auch eine kurze Schwimmpause im Badesee Mühlen einlegen kann. Die 9. Etappe befasst sich mit dem Thema „Energiefelder in der Natur“. Diese Etappe ist ein Auf und Ab und wer möchte kann die Etappe 9 und 10 verkürzen indem man die Abkürzung zur bekannten Gesundheitstherme Wildbad Einöd nimmt. Wer die Abkürzung nimmt geht danach auch schon weiter Richtung Anfangsort Neumarkt. Wer aber noch die gesamte Etappe 9 genießen möchte geht weiter Richtung Dürnstein und stattet der Burg Dürnstein einen Besuch ab. Es folgt die letzte Etappe 10 zurück Richtung Ausgangspunkt Neumarkt. Die Etappe behandelt das Thema „Kraftpunkte in Mensch und Landschaft“. Nach 612 Höhenmetern und ca. 4:50 h Gehzeit hat man das Ziel bzw. den Ausgangspunkt der Via Natura erreicht.

 

Fotos: © Andreas Kranzmayr

13. April 2017