Ötztal Trek, entlang am Höhepunkt Tirols

Hildesheimer Hütte, © Ötztal Tourismus, Alexander Lohmann

Söldens stille Seite, am Pulsschlag der Natur

Spüre den sachten Pulsschlag der Natur, hier öffnen sich weitläufige Räume in hochalpinen Regionen und man taucht ein in ein Meer von Stille.

Wer aufmerksam auf Söldens stillen Seite erkundet, dem offenbart die Natur viele überraschende Geheimnisse auf hochalpinen Wegen, in mystischen Landschaften, beim Betrachten farbenprächtiger Alpenblumen und beim Beobachten von Murmeltieren, Dohlen und Gämsen. Wie beindruckend der Sonnenaufgang im Gebirge sein kann, erleben Frühaufsteher bei der Hüttenübernachtung am Ötztal Trek. Dazu kommt die herrliche Aussicht auf die umliegenden Berggipfel. Von hier aus gesehen wird die Welt tatsächlich fast unendlich weit, die Alltagssorgen relativieren sich, es bleibt Zeit und Raum für eigene Gedanken und ganz neue Sichtweisen.

Für diese Zeitreise benötigt man im Ötztal nur wenige Minuten. Von Sölden geht´s ins Windachtal, ein schneller Wechsel in eine unberührte, faszinierende Bergwelt. Als die ersten Menschen das Tal besiedelten, muss es so wie nun im Windachtal ausgesehen haben. Einige Almen und kleine Thayen mit sonnenverbranntem dunklem Holz und Wiesen oder Bergmahder drum herum, die früher mühsam bearbeitet wurden. Steile Berghänge grenzen die Almlandschaft ab, deren imposante Gipfel hoch hinaus ragen.

Genau entlang und zwischen diesen Gipfeln führt der Weitwanderweg durch Söldens stille Seite! Die Bergwege zwischen den Alpenvereinshütten, die jeweils das Etappenziel markieren wurden schon in längst vergangenen Zeiten genutzt. Das Erlebte und die Stille werden noch lange in einen Weilen, die raue und doch wundersame Gegend überrascht immer von Neuen.

Wannenkarsee, © Ötztal Tourismus, Matthias Burtscher

Wannenkarsee, © Ötztal Tourismus, Matthias Burtscher

Hochstubaihütte vom Hahlkogelhaus, © Ötztal Tourismus, Bernd Ritschel

Hochstubaihütte vom Hahlkogelhaus, © Ötztal Tourismus, Bernd Ritschel

Von Hütte zu Hütte

Der Weitwanderweg führt einen von Hütte zu Hütte, über Jöcher und Übergänge alles knapp an der und über der 3.000er Marke. Die Übernachtungen in den meist bescheidenen doch sehr liebevoll geführten Hütten, Versetzt einen wiederum in eine andere Zeit. In dieser Höhe kann es schon mal sein, am nächsten Morgen in einer leicht angezuckerten Berglandschaft zu erwachen.

Diese 5 tägigen Tour führt zur Hochstubai Hütte, weiter zur Hildesheimer Hütte und ganz ins hinterste Windachtal zur Siegerland Hütte. Über die Windachscharte geht’s auf Südtiroler Wegen zum Gasthaus Hochfirst. Von dort wandert man über das Timmelsjoch und den Panorama-Weg entlang zum Brunnenkogelhaus, das hoch über Sölden wacht!

Fiegls Hütte, © Ötztal Tourismus, Stefan Herbke

Fiegls Hütte, © Ötztal Tourismus, Stefan Herbke

Brunnenkogelhaus, © Ötztal Tourismus, Bernd Ritschel

Brunnenkogelhaus, © Ötztal Tourismus, Bernd Ritschel

Titelbild: Hildesheimer Hütte, © Ötztal Tourismus, Alexander Lohmann

11. Mai 2017