Panoramaweg Südalpen – Ein grenzenloses Wandererlebnis

Gipfelkreuz, © Andreas Kranzmayr

"Man muss nicht in die Ferne reisen, wenn doch im Süden Österreichs, im Sonnenwinkel Kärntens, das Gute so nah liegt. Man muss nur hinsehen, hingehen und sich darauf einlassen, wie auf den grenzenlosen Panoramaweg Südalpen."

Südkärnten ist eine faszinierende Region. Schnittpunkt zweier Kulturen und Landschaften, die seit Jahrtausenden bewohnt und bewirtschaftet werden und entlang des Panoramaweges Südalpen  schreitet man auch auf Wegen, die schon seit Jahrtausenden genutzt wurden.

Kletter-Eldorado Karawanken

Der Panoramaweg Südalpen verspricht nicht nur Wanderern herrliche Aus- und Weitblicke, sondern auch Kletterern Adrenalin pur. Der Weg bietet aufgrund seiner vielfältigen Landschaftsformen eine traumhafte Kulisse für Kletterer, die sich an den Kalkwänden, die sich im Herz der Karawanken wahren Herausforderungen stellen können. Denn teils direkt neben dem Wanderweg befinden sich einige spektakuläre Kletterrouten und Klettersteige, wie der Koschutnikturm, Hochstuhl oder Lärchenturm. Das schroffe Felsmassiv, die tiefen Täler und die Seenlandschaft Kärntens bilden eine atemberaubende Kulisse für Naturliebhaber.

Panoramaweg Südalpen, Berge zum Klettern und Ausblick, © Andreas Kranzmayr

Kulinarische Freuden

Der Panoramaweg Südalpen verläuft im Grenzgebiet zwischen zwei Ländern und diese Vielfalt der Landschaft und Kulturen spiegelt sich auch auf der Speisekarte wider. Wer wissen möchte wie ein „Bananenapfel“ oder eine „Weinbirne“ schmeckt, der ist im Kärntner Mostland, dem Lavanttal genau richtig. Mehr als eine halbe Million Obstbäume verwandeln im Frühsommer das ganze Tal in einen einzigen Blütenrausch – der sich auf zahlreichen Wegen mit urigen Buschenschänken erschließen lässt. Frischer Most, schmackhafter Saft oder edle Schnäpse haben hier ihren Ursprung.

Eisenkappler Hütte, Panoramaweg Südalpen, © Andreas Kranzmayr Tonnerhütte, Panoramaweg Südalpen, © Andreas Kranzmayr Kahlkogelhütte, Panoramaweg Südalpen, © Andreas Kranzmayr

Geprüfte Wegqualität

Der Panoramaweg Südalpen wurde von den Experten der Vereinigung zur Qualitätssicherung für Wandern in Europa überprüft. Aufgrund des intensiven Landschaftserlebnisses, der zahlreichen natürlichen und kulturellen Attraktionen am Weg und der guten Beschilderungsqualität wurde der Weitwanderweg auf der Ferienmesse in Wien mit den Österreichischen Wandergütesiegel ausgezeichnet und verspricht so ein grenzenloses und perfektes Wandererlebnis.

Wegmarkierung Panoramaweg Südalpen, © Andreas Kranzmayr Wegbeschilderung Panoramaweg Südalpen, © Andreas Kranzmayr

Wandern ohne Gepäck

Eine mehrtätige Wanderung ist immer etwas besonders und erfordert gute Planung und im Normalfall auch einiges an Gepäck. Wer es aber etwas „leichter“ haben möchte, der kann sich sein beschwerliches Gepäck auch nachliefern lassen. Informationen zum Gepäcktransport am Panoramaweg Südalpen.

Aussicht am Panoramaweg Südalpen, © Andreas Kranzmayr Blumen entlang des Weges, © Andreas Kranzmayr

Tourendaten Panoramaweg Südalpen

17 Etappen, 227 Kilometer und 13 500 Höhenmeter klingen beeindruckend, wenn nicht sogar einschüchternd. Die Wenigstens stellen sich der Herausforderung den gesamten Weitwanderweg am Stück zu gehen, umso besser, dass man auch nur einzelne Etappen auswählen kann. Es gibt Etappen zwischen 2 und 7 Stunden Gehzeit und Genusswege, als auch anspruchsvolle und sportliche Wegabschnitte. Da die richtige Tourenplanung ist das A und O eines jeden Weitwanderers ist findet ihr Ihr die wichtigsten Informationen zu den einzelnen Etappen des Panoramaweges Südalpen.

Highlights des Weitwanderweges:

  • Das Herz der Karawanken: Bären und Bodental (Etappe 3)
  • Meeresauge – Ein wahrer Schatz aus der Eiszeit (Etappe 3)
  • Tschaukofall in der Tscheppaschlucht bei Ferlach (Etappe 3)
  • Die Obir-Tropfsteinhöhlen
  • Atemberaubende Gipfelerlebnisse: Hochobir, Petzen, Zirbitzkogel und Uschowa (Aussicht bis nach Kroatien)
  • Spektakuläre Klettertouren: Koschutnikum, Hochstuhl
  • oder Lärchenturm

Tipps für die Wanderer

  • Unbedingt einen Reisepass mitnehmen, der muss aber nur in Ausnahmefällen vorgezeigt werden
  • Die beste Zeit für die Wanderung ist zwischen Mai und Oktober
  • Ab Mai haben auch die meisten Hütten (Übernachtungsmöglichkeiten) geöffnet
  • Es gibt einige hochalpine Wegabschnitte, daher ist Trittsicherheit erforderlich
  • Alle notwendigen Informationen zum Weitwanderweg findet ihr unter http://www.weitwanderwege.com/wege/panoramaweg-suedalpen/
 

Der Panoramaweg Südalpen gibt einen atemberaubenden Einblick in die vielseitige Landschaft Südkärntens. Kärnten, das südlichste Bundesland Österreichs ist aber allgemein ein Landschafts- und Naturerlebnis, das seinesgleichen sucht. Die türkisblauen Seen werden von weichen „Nocken“ (Nockbergen) und von schroffen Felsen umringt und bieten dem Wanderer und auch Weitwanderer alles was sie brauchen. Der Alpe Adria Trail führt beispielsweise vom „Dach Österreichs“ zum Millstätter See und führt dann durch das Seen-Zentrum Kärntens nach Slowenien. Ein weiters Highlight für eine Mehrtages-Tour ist der Millstätter See Höhensteig, der um den Millstätter See führt über 8 Etappen um das Juwel in Oberkärnten und führt an traumhaften Plätzen vorbei, die das Herz höher schlagen lassen: Am Sentiero dell´Amore, am berühmten Granattor, am Sternenbalkon…

Tipp: Der Sonnenaufgang am Granattor ist ein Erlebnis für sich und nicht nur für einen romantischen Heiratantrag geeignet 🙂

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1. Februar 2018