Wandern ohne Gepäck am Saalachtalweg

©Salzburger Saalachtal Tourismus

Der Saalachtalweg führt quer durch die vier Orte des Salzburger Saalachtals. In sechs Tagen wandert Ihr auf eigene Faust über verträumte Almlandschaften und spaziert durch tosende Klammen. Euer Gepäck wartet jeden Tag bereits in Eurer neuen Unterkunft.

Zum Inhalt:

 

 

Halt bei der Vorderkaserklamm

Ein besonderes Erlebnis ist dabei die Vorderkaserklamm zwischen St. Martin und Weißbach. Bereits am Weg zur Klamm, durch den Schüttachgraben, ein naturgeschütztes Tal, kommt Ihr am Naturbadegebiet Vorderkaser vorbei. Im Idealfall habt Ihr Eure Badekleidung mit dabei und taucht ins kühle Nass des Naturbadesees ein oder lasst die Füße ins Wasser baumeln. Die Klamm selbst ist 400 Meter lang und 80 Meter tief und man wandert über insgesamt 51 Holzstege mit 35 Stiegen. Die Arbeit des Wassers ist auch noch nicht zu Ende: Bis zu 6 Millimeter Gestein fräst der Gebirgsfluss pro Jahr weiterhin aus dem Fels.

 

Etappe Seisenbergklamm

Direkt vom Ortszentrum des Bergsteigerdorfs Weißbach geht es zwischen den Felsplatten der Klettergärten zum Eingang des Naturdenkmals Seisenbergklamm. Die mächtigen Kräfte des Wassers haben sich seit der letzten Eiszeit vor rund 12.000 Jahren hier ihren Weg durch den harten Kalkstein gegraben und dieses beliebte Wander- und Wildwasser-Abenteuer Ziel erschaffen. Einzigartig sind die Kolke, die man im Felsbett des Wassers gut erkennt. Diese kreisrunden Strudeltöpfe im harten Fels wurden über tausende Jahre von der unbändigen Kraft des Wassers ausgespült. Nach dem ersten Teil der Wanderung scheinen die Felswände noch etwas enger zusammenzurücken und das Wasser noch lauter zu tosen, denn man betritt die „Dunkle Klamm“. In diesem Abschnitt muss man schon ab und zu Kopf und Schultern einziehen, um durch die Felsdurchgänge zu passen.

Seisenbergklamm (c) Sabine Gartner

Aussicht über die Innersbachklamm

Neben dem Naturdenkmal Seisenbergklamm kommt Ihr auch zur kleineren Innersbachklamm zwischen Lofer und Unken. Seid Ihr zuerst noch auf grünen Wiesen und in einem Wald unterwegs, hört Ihr nach einiger Zeit bereits das Getöse des Wassers. Von einer Aussichtsterrasse könnt Ihr die gesamte Klamm überblicken und beim Felskessel, einem ausgespülten steinernen Becken, könnt Ihr Euch nochmal eine erfrischende Abkühlung holen.

©Achim Meurer

©Achim Meurer

©Salzburger Saalachtal Tourismus

©Salzburger Saalachtal Tourismus

Hinab in die Lamprechtshöhle

Eine Abkühlung der anderen Art findet Ihr bei einem Abstecher in die Lamprechtshöhle bei St. Martin, die mit dem neu entdeckten Eingang im Jahr 1993 den Namen längste Durchgangshöhle der Welt trägt. Ein Teil der Höhle wurde abgesichert und ist für Besucher zugänglich, der restliche Teil ist Forschern und Abenteuerführungen vorbehalten. Auf Steigen und Treppen steigt Ihr ca. 700 Meter in die Höhle hinab und durchquert dabei mehrere Tunnel.

© Achim Meurer

© Achim Meurer

 

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren:

 

Die schönsten Plätze zum Kräfte auftanken:  finden Sie HIER

Via Natura, Natur verstehen und sehen lernen: im Naturpark Zirbitzkogel Grebenzen

Noch nicht genug von Felsen und Höhlen?: Der Dachsteinrundwanderweg

Wandern am Wasser: Wandern am Millstättersee

Mehr Weitwander Arikel finden Sie HIER  auf unserem Weitwander Portal

 

 

5. April 2018