Gut (aus-)gerüstet für’s Winterwandern. Und 10 Gründe, warum das am Wilden Kaiser besonders schön ist!

Winterwandern Wilder Kaiser (c) TVB Wilder Kaiser

Zwischenzeitlich ist der Winter im Großteil Österreichs eingekehrt. Das hält uns WeitwanderInnen aber keinesfalls davon ab, den Schritt ins Freie zu wagen. Was dabei beachtet werden soll und warums das am Wilden Kaiser (immerhin 4 mal in Folge ex aequo zum besten Skigebiet der Welt gewählt!!) ganz besonders schön ist, erfährt Ihr in unserem heutigen Beitrag.

Ein Beitrag von Nadine Lauritsch

Sorgenfreier Winterwandergenuss durch eine einwandfreie Ausrüstung

Die Sicherheit beim Weitwandern durch die schneebedeckte Landschaft wird für uns großgeschrieben. Ein Muss jeder Winterweitwanderung ist eine perfekte Ausrüstung. Nur wenn diese komplett und mit Bedacht gewählt wurde, kann die Wanderung auch gestartet werden. Auf was ihr hierbei besonders achten solltet, erfährt ihr in unserem heutigen Artikel, damit die Wintertage ohne Sorgen genossen werden können!

Schuhe wie z.B. dieser hier

LOWA Renegade ICE GTX®

LOWA Renegade ICE GTX®

Um auch eisige Hänge passieren zu können, ist darauf zu achten, gute, stabile, wasser- und kälteresistente Schuhe zu tragen. Für eine gute Haftung, eignen sich Lederbergschuhe mit einer griffigen und steifen Gummiprofilsohle sehr gut. Desweiteren sind sie atmungsaktiv und stabilisieren den Fuß sehr gut. Moonboots oder leichte Trekkingschuhe sind nicht empfehlenswert. Die Schuhe sollten vor der Wanderung nie feucht sein, da sonst die Gefahr einer Unterkühlung aufkommen könnte. Eine gute Isolierung der Schuhe mit einem Thermofußbrett aus Schaffell, Schaumstoff, Holzfasern, Plüschfütterung, Filz oder Lammfell ist dringend zu beachten. Damit die Nässe und Kälte den Lederschuhen auch fernbleibt, diese gut einfetten, imprägnieren und pflegen.

Sich Zeit zu nehmen ist beim Schuhkauf sehr wichtig – einen Zehenabstand von 1 cm mit einberechnen, bzw. hinter der Ferse noch eine Fingerbreite Platz lassen. Denn habt ihr die Schuhe zu groß gekauft, reibt die Ferse mit jedem Schritt und die Blasenbildung wird gefördert.

Grödeln (Steigeisen)

Grödeln sollten ein fixer Bestandteil eurer Wanderung sein, da man schnell zu glatten Streckenabschnitten kommen kann und die Gefahr auf diesen auszurutschen ist meistens größer als gedacht – mit Grödeln ist die Wahrscheinlichkeit den Halt zu verlieren um Vieles geringer. Auch Schuhe mit Stahlzacken oder Gummi-Spikes gibt es bereits im Fachhandel zu kaufen.

Gamaschen

Damit kein Schnee oder Wasser in den Schuh gelangt, kommen Gamaschen zum Einsatz, die bis zu den Knien reichen.

Socken

Verwendet keine Baumwollsocken, denn diese saugen sich mit Feuchtigkeit voll. Sehr gut sind Schurwollsocken mit Synthetikfasern. Das meist so unangenehme Kratzen ist heutzutage durch bedachte Produktionsmethoden auch kein Problem mehr. Die Socken beugen dazu noch Blasen oder Reibungsstellen vor und klimatisieren den Fuß.

Bekleidung

Ihr habt sicher schon einmal von dem Zwiebelschalenprinzip gehört. Durch die vielen Schichten ist der Körper besser klimatisiert, nimmt weniger Feuchtigkeit auf und geschützt vor Wind und Nässe. Dabei sollte die erste Schicht aus Funktionstextilien bestehen, also zum Beispiel ein Shirt aus Kunstfaser, die zweite aus wärmendem, wasserabweisendem Fleece. Als äußerste Schicht ist eine Jacke mit integrierter Kapuze, die wasserabweisend aber auch den Wasserdampf nach außen lässt, ratsam. Ein Reserve-Shirt zum Wechseln immer mit dabei haben!

Mütze, Handschuhe, Schal und Sturmhaube

Bei trockener Wetterlage könnt ihr auch eure Wollhandschuhe einpacken, bei nassen Bedingungen besser Gore-Tex Handschuhe. Eine Quetschung der Isolierung an den Fingerspitzen strikt vermeiden. Für den richtigen Griff die Bewegungsfähigkeit beim Kauf testen. Auf Schal, Mütze und ein zweites Paar Handschuhe auch nicht vergessen.

Stöcke

Im Sommer dienen die Teleskopstöcke zur Erleichterung, im Winter geben besonders diese mit großen Tellern einen festen Halt im Schnee. Auch im Rucksack sind sie sehr leicht verstaubar, sollte man mal beide Hände benötigen. Ein Tipp um der, vom Metall abstrahlenden Kälte zu entgehen, könnt ihr den oberen Griffteil mit einem Lederband umwickeln.

Wanderkarte

Auch die Wanderkarte im Maßstab 1: 50.000 oder noch genauer im Maßstab von 1: 25.000 darf im Rucksack nicht fehlen. Dabei auch unbedingt auf die Aktualität der Karte achten!

Was noch mit dabei sein sollte:

  • Ein heißes Getränk in einer Thermokanne
  • Eine kleine Jause für neue Energie
  • Eine Stirnlampe für alle Notfälle
  • Das Handy, mit den wichtigsten Notfallnummern

„Wenn man die Berge liebt, akzeptiert man auch, dass sie die Bedingungen stellen.“

Jean-Christophe Lafaille

Bedingungslos ist unsere Liebe, was das Winterwandern am Wilden Kaiser anbelangt! Warum? Grenzenloses Skifahren, Tiroler Brauchtum, ein Herz für Familien, Stimmung im Schnee und gut erreichbar… Zusammengefasst in 10 guten Gründen:

 

10 gute Gründe für Schneegenuss am Wilden Kaiser:

1. Das größte Skigebiet Österreichs
2. Mehrfach als bestes Skigebiet weltweit ausgezeichnet
3. Echte Tiroler Dörfer und Berghütten
4. NEU: Babysitter am Berg
5. Skihüttengaudi im März
6. Familienskiwochen
7. SuperSkiwochen
8. Zurück auf die Ski
9. NEU: Anreise ohne Auto
10. Die Nacht am Wilden Kaiser

Viel Spass im Schnee!

Kostenlose Informationen zur Kaiserkrone am Wilden Kaiser? Hier geht’s zur Anfrage!

Alles zur 3-tägigen Hüttentour am Wilden Kaiser erfährt Ihr HIER!

Und HIER findet Ihr alle unsere Checklisten!

Quellenangaben:
bergnews.com
Wandern.com
Outdoor-magazin.com

Winterwandern Wilder Kaiser (c) TVB Wilder Kaiser

Winterwandern Wilder Kaiser (c) TVB Wilder Kaiser

10. Januar 2016