Wandern durch das Weltkulturerbe Wachau



Über 14 Etappen kann das UNESCO Weltkulturerbe Wachau erwandert werden. Durch weltbekannte Weinberge entlang der Donau geht der Wanderweg vorbei an zahlreichen Kulturdenkmälern, Burgen, Schlössern und vielen weiteren mystischen Orten, die eine besondere Geschichte erzählen.

Alles auf einen Blick Ein Weg der Geschichten erzählt

Schon der Name dieses Weitwanderweges lässt vermuten, dass es sich hier um eine Tour handelt, die durch viele kleine Details zu einem besonderen Erlebnis wird. Beim Wandern durch die Donaulandschaft sollte hier nicht auf Schnelligkeit geachtet werden. Eher empfiehlt es sich noch einmal öfters als sonst stehen zu bleiben und die atemberaubende Natur auf sich wirken zu lassen und mit einem tiefen Atemzug aufzusaugen. Die Etappen sind von der Vergangenheit geprägt, die durch eigens überlegte Geschichten wieder zum Leben erweckt wird.  

 

Das erwartet euch am Welterbesteig:

Herbstlandschaft Krems © Donau Niederösterreich / Robert Herbst

Ausblick ins Weltkulturerbe Wachau © Donau Niederösterreich / Andreas Hofer
Ausblick am Jauerling © Donau Niederösterreich / Andreas Hofer

Die Route durch das Welterbe Einzigartige Ausblicke auf 14 Etappen

Auf dem Welterbesteig Wachau geht es auf über 180 km durch insgesamt 13 Gemeinden im Donautal. Die 14 Etappen des Welterbesteigs können von beiden Seiten erwandert werden. Start- und Endpunkt ist die historische Altstadt von Krems, die über jede große Epoche etwas erzählen kann. Es finden sich Bauten aus Gotik, Renaissance und Barock. Ein Wanderstartplatz, der Lust auf mehr macht. Auf den darauffolgenden 13 Etappen erleben Wanderer märchenhafte Wald- und Wiesenlandschaften mit traumhaften Ausblicken auf ein einzigartiges Zusammenspiel aus Fluss- und Weinlandschaft.


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Aber der Welterbesteig muss nicht in seiner vollen Länge erwandert werden um die historischen Geschichten zu entdecken. Es ergeben sich mehrere individuelle Gestaltungsmöglichkeiten wie beispielsweise die Jauerling-Runde , die in der Marktgemeinde Spitz, im Weltkulturerbe Wachau startet und auch wieder endet. Die Jauerling-Runde führt in 90 km um den Jauerling und um den Naturpark Jauerling-Wachau, über der Donau durch Weingärten, durch weite Wiesen und einsame Dörfer. Die Jauerling-Runde ist in sieben Etappen unterteilt und kann in beide Richtungen bewandert werden.

 

 

Herbstlandschaft bei Krems © Donau Niederösterreich / Robert Herbst

Die Highlights Das UNESCO-Weltkulturerbe hautnah

Jede der 14 Etappen verzaubert die Besucher mit ihrem Charme der sich in der Weinlandschaft und Steinterrassen widerspiegelt. Auf ausgewählten Plätzen kann über die Geschichten, die die historischen Pfade erzählen philosophiert werden während der Blick über das Tal mit seiner einzigartigen Flusslandschaft schweift. Jede Etappe verspricht ihre eigenen Highlights, die sich in ihrer Thematik abwechseln. Dass die Region an der Donau im Jahr 2000 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde hat seine Gründe.

Entlang uralter römischer Pfade entdeckt man 20 Burgen, Schlösser und Ruinen. Hält man einen Moment inne, kann man sich in das Leben von Rittern und Burgfräulein nahezu hineinversetzen. Die mittelalterliche Zeit ist auch von Religion geprägt weshalb auch solche Eindrücke in dieser Gegend zu genüge vorhanden sind. Auf dem Wanderweg kommen Wanderer beim Stift Melk und Stift Göttweig vorbei, die zu einer Besichtigung einladen. Ebenfalls befindet sich die Burgruine Aggstein am Weg, die am nachfolgenden Foto zusehen ist.

Burgruine Aggstein © Donau Niederösterreich / Daniela Matejschek

Der Weg für Genießer Urige Heurige und haubengekrönte Restaurants

Wo weitläufige Weinreben sind, sind auch Weinbauern und Heurige nicht weit. Für das leibliche Wohl der Weitwanderer ist bestens gesorgt. Die Einkehr in gemütliche Wirtshäuser, Winzerbetriebe und die traditionelle Jause bei einem Heurigen gehören bei einem Besuch in der Wachau einfach mit ins Programm.
Herausragende Gerichte versprechen die “Best of Wachau – Betriebe”. Unter dem Gütesiegel “Best of Wachau” haben sich die besten Gastgeber der Region zusammengeschlossen und es sich zur Aufgabe gemacht, ihre Gäste mit qualitativ hochwertigen Produkten zu verwöhnen. Egal für welches kulinarische Angebot man sich entscheidet – ein Glas des berühmten Wachauer Weins ist überall auf der Karte zu finden. Mit Blick auf die Weinreben, können sich Wanderer nach einem anstrengender Tag kulinairsch verwöhnen lassen und den Tag entspannt ausklingen lassen. Den perfekten Überblick über das Heurigen-Angebot ermöglicht der Online-Heurigenkalender.

Neben der besonderen Kulinarik bieten die Best of Wachau-Betriebe natürlich auch verschiedenste Nächtigungsmöglichkeiten an.

Welterbesteig bei Weißenkirchen © Donau Niederösterreich / Andreas Hofer
Heurigen in der Wachau © Donau Niederösterreich / Andreas Hofer
Heurigenjause © Donau Niederösterreich / Martina Siebenhandl

Die Wachauer Marille

Die Wachauer Marille g.U. ist eine EU-weit geschützte Ursprungsbezeichnung und verdeutlicht die einzigartige Geschmacksqualität. Wer eine Weitwanderung im März oder April plant, erlebt die Blütezeit der Marillenbäume. Die Marillenbauern beginnen ab dem 15. Juli mit der Ernte, wobei die Marillen dann noch ausreifen müssen. Alljährlich findet Ende Juli dazu der Marillenkirtag in Spitz statt wo die einzigartigen Marillen in allen Variationen das erste Mal gekostet werden dürfen.

 

Wandern durch das Weltkulturerbe Wachau Über 14 Etappen kann das UNESCO Weltkulturerbe Wachau erwandert werden. Durch weltbekannte Weinberge entlang der Donau geht der Wanderweg vorbei an zahlreichen Kulturdenkmälern, Burgen, Schlössern und vielen weiteren mystischen Orten, die eine besondere Geschichte erzählen.
Marillenblüte © Niederösterreich Werbung, Andreas Hofer

Gut zu wissen

Der Welterbesteig Wachau ist nicht nur durch die vielfältige Landschaften abwechslungsreich. Auch das Terrain wechselt und die drei Fährverbindungen versprechen eine erlebnisreiche Verschnaufpause.

Die beste Zeit für eine Wanderung am Welterbesteig

Die beste Zeit um die Weitwanderung am Welterbesteig zu starten ist der Frühsommer. Viele Pflanzen blühen und Weinreben zeigen ihre ersten Weinblätter. Der Weltkulturerbesteig ist aber nicht nur im Sommer begehbar. Auch der Herbst ist wunderschön mit den verfärbten Blättern und der bunten Landschaft und einige Etappen sind sogar in den Wintermonaten begehbar. Auch die Gastronomiebetriebe lassen die Wanderer im Winter nicht im Stich.

Wachaupanorama © Niederösterreich Werbung / Andreas Hofer

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Welterbesteig

Für die Anreise zum Startpunkt der Weitwanderung ist kein Auto notwendig. Die Wachau ist bestens vernetzt und bietet  Wachaubusse, die Wachaubahn, Fähren um pünktlich und stressfrei anzukommen. Auf 14 Etappen kann es nötig sein einen relativ großen Rucksack zu benötigen. Durch das Angebot der Donau Niederösterreich Tourismus GmbH soll das aber kein Hinderniss darstellen. Hierzu kann ein Gepäcktransport gebucht werden und das Gepäck steht in der jeweiligen Unterkunft schon bei Ankunft im gebuchten Zimmer bereit. 

Blick auf Stift Göttweig © Donau Niederösterreich / Robert Herbst

  • 14 Etappen
  • 180 km 
  • Längste Etappe: Etappe 2 -> 17 km
  • Anspruchsvollste Etappe:  Etappe 11 -> 879 Hm
  • Beste Wanderzeit: April – Oktober
  • Gepäcktransport buchbar
  • Teilweise im Winter begehbar
  • Autofreie Anreise möglich
  • Familienfreundliche Etappen
  • Wege für Hunde geeignet
Zum Weg
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4. Februar 2020