Mit Sicherheit mehr Spaß beim Weitwandern und Wandern.

Weitwandern in Kärnten. © Martin Marktl – „Könnte ungemütlich werden!“ hier: Dobratsch, Kärnten

Das Thema Sicherheit hatte ich hier bislang noch nicht angesprochen. Sicherheit ist naturgemäß kein „Wohlfühlthema“, trotzdem gehört es zu einer seriösen Wanderseite genauso dazu wie die spannenden, schönen Seiten einer Tour.

Aus unserer Blog-Reihe: Das Weite suchen… – von und mit Martin Marktl.

 

Für viele werden die folgenden Tipps in die Kategorie „eh klar“ fallen, doch ich freue mich ja über Leser genauso, die den Wandersport gerade erst für sich entdecken. Viele Urlaubsgäste, die unsere Weitwanderwege besuchen bzw. buchen, kommen aus Gegenden, wo es allein aufgrund der Topologie unmöglich ist, sich Erfahrung im Gebirgswandern anzueignen.

So weit, so logisch. Deshalb hier eine kurze Checkliste, was vor der großen Tour abzuhaken ist.

Toureninfo

Abgesehen von der eigenen Kondition, die es natürlich zu berücksichtigen gilt, gibt es auch andere Dinge, die jeder gerne vorher weiß: Gibt es unterwegs Kletterpassagen oder seilversicherte Steige? Benötige ich einen Steinschlaghelm? Stichwort Schwindelfreiheit: Beim Hausberg meiner Berghütte ist eine kurze, etwas ausgesetzte Stelle zu überwinden, die meiner Meinung keine große Gefahr darstellt, da es nicht weiter als zwei Meter runtergeht. Trotzdem haben mir viele Wanderer von ihren Todesängsten erzählt, als sie da drüber gingen. Die Stelle ist in den Wanderkarten nicht gesondert ausgewiesen. Also im Zweifelsfall den Quartiergeber fragen, ob es unterwegs irgendwelche Abenteuer zu bestehen gibt.

Ausrüstung

Ich bin vor Jahren einmal im September in meinen Heimatbergen unterwegs gewesen, und hatte Handschuhe und Haube daheimgelassen. Ein unvergessliches Ferienerlebnis! Seitdem kommt beides IMMER mit, wenn es über die Baumgrenze hinausgeht. Da oben kann es sehr plötzlich seeehr kalt werden. Das gleiche gilt natürlich sinngemäß auch für die Regenkleidung. Wobei mir persönlich zweiteres schon wieder eher nicht so wichtig ist, weil ich mir Wetterprognose (siehe unten) sehr gründlich ansehe, und mir auch vorab zu merken versuche, wie es unterwegs mit Unterständen aussieht.

Wasser

Klar, wenn der Mensch im Büro bereits einen Tagesbedarf von 2 Litern hat, dann hat er bei einer – in Höhenmetern – abwechslungsreichen Tour den zwei- bis dreifachen Bedarf. Das ist nichts Neues. Neu ist vielleicht, dass es mittlerweile auch online gute Möglichkeiten gibt, die geplante Route nach „blauen Flecken“, also dem Symbol für Quellwasser, abzusuchen. Beispielsweise hier.

Runterkommen

Da eine Tour selten am Gipfel endet, ist dem Abstieg die Aufmerksamkeit zu widmen wie dem Aufstieg. Ist noch genug Sprit im eigenen Konditionstank, wenn’s an den Heimweg geht? Es ist medizinisch erwiesen, dass der Kopf im Lauf einer Wandertour seine Befehlsgewalt über die Beine „schrittweise“ verliert, und man am Ende einer langen Tour weitaus häufiger stolpert. Das kann natürlich böse ausgehen. Nicht umsonst gibt es Bergsteigerbücher, die Titel wie „Abstieg zum Erfolg“ tragen.

Wetter

Mit Smartphones ist es ja heute kein Problem, an eine Prognose ranzukommen. In Österreich ist die ZAMG mein bevorzugter Partner in Wetterfragen (auch wenn die Android App schon etwas in die Jahre gekommen ist und ein dringendes Update nötig hätte). Alternativ hat beispielsweise der Österreichische Alpenverein vor einigen Tagen eine punktgenaue Wettervorhersage in seine Online-Wanderkarte eingebaut

 

So, genug geschulmeistert für heute!

Bis bald, Euer Martin

 

Aus unserer Blog-Reihe: Das Weite suchen – mit Martin Marktl.
Fortsetzung folgt! 🙂

 

Martin Marktl ist leidenschaftlicher Mehrtages-Wanderer und ist vorzugsweise auf heimischen Pfaden unterwegs. Im Laufe der letzten Jahre kamen auf Österreichs Weitwanderwegen schrittweise rund 5.000 Kilometer zusammen. Manchmal geht’s auch über die Grenze: Im Vorjahr gelang Martin im Rahmen eines Buchprojekts die Erstbegehung des Alpe-Adria Trails. Er lebt als glücklicher, frei(laufend)er Journalist und Buchautor in Kärnten und Wien.

Weitwandern in der Steiermark. © Martin Marktl – „Versteckte Quelle“ hier: Hohe Veitsch, Steiermark

Weitwandern in der Steiermark. © Martin Marktl – „Versteckte Quelle“ hier: Hohe Veitsch, Steiermark

Weitwandern in Kärnten. © Martin Marktl – „Könnte ungemütlich werden!“ hier: Dobratsch, Kärnten

Weitwandern in Kärnten. © Martin Marktl – „Könnte ungemütlich werden!“ hier: Dobratsch, Kärnten

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© Martin Marktl – „Könnte ungemütlich werden!“ hier: Dobratsch, Kärnten

© Martin Marktl – „Versteckte Quelle“ hier: Hohe Veitsch, Steiermark

 

 

2. Juni 2014