Mit 2.996 m über dem Meer ist der Dachstein der zweithöchste Gipfel der Nördlichen Kalkalpen, die Gletscher sind die östlichsten in den Alpen. Obwohl der Dachstein kein „echter Dreitausender“ ist, ist er längst durch die markanten Südwände zu einem der bekanntesten Berge der Alpen geworden. Bei der 3-tägigen Dachsteinrunde kann dieser beeindruckende Berg von allen Seiten bewundert werden.

Dachstein © Schladming Dachstein, Raffalt

Mythos Dachstein – Ansichten einer Bergpersönlichkeit

Dieser großartige Berg mit seinen vielfältigen Landschaftsformen begeistert und gilt nicht umsonst als als die Bergpersönlichkeit:

Schroffe Felsen über grüne Almen, bizarre Zacken, Türme und gewaltige Wände, Gletschereis, Kalkfelsen und einsame Hochflächen, Urwälder und Aussichtsgipfel, geheimnisvolle Karstquellen sowie spiegelnde Bergseen prägen die Bilder rund um den Dachstein. Maler und Schriftsteller, Forscher und Mäzene, viele bedeutende Menschen haben rund um den Dachstein ihre Spuren hinterlassen. Die Erstbesteigung erfolgte 1834 durch Peter Gappmaier aus Filzmoos. Mit 2.995 m SH ist der Dachstein der zweithöchste Gipfel der Nördlichen Kalkalpen und  längst zur Marke Dachstein geworden. Spätestens als die UNESCO die Berglandschaft des Dachstein mit Hallstatt und dem Inneren Salzkammergut in die Liste des „Welterbe“ aufnahm.

Bergwelt Schladming © Schladming Dachstein, Raffalt

Etappe 1 : Hofalm - Hofpürglhütte - Sulzenhals - Tor - Dachstein Südwandhütte

Ausgangspunkt der ersten Etappe ist die Haltestelle in Ramsau Kulm Nr. 10. Nach einem 45 minütigen Aufstieg von der Hofalm in Filzmoos aus, erreicht man die Hofpürglhütte. Weiter geht die Wanderung über große Geröll-Flächen unterhalb des Gosausteins und erreicht nach 1,5h das Rinderfeld. Von dort aus ist der Aufstieg zur Sulzenschneid und somit zur Halbzeit der heutigen Tour, ein kleiner Wadlbeißer – die Mühen lohnen sich jedoch, denn die Aussicht ist wirklich atemberaubend. Weiter geht der Weg nun abwärts zum Sulzenhals und ins Windlegerkar. Der Weg Nr. 617 quert nun das Schuttkar und steigt dann stetig an, bis das “Tor” erreicht wird. Von dort aus sieht man die Südwand des Dachsteins und daruntern die namensgleiche Südwandhütte – Tagesziel der ersten Etappe der Dachsteinrunde. 

  • Tourdaten
    Distanz: 12,87 km
    Aufstieg: 1.296 hm
    Dauer: 05:20 h
  • Highlight der Etappe: Durchgang durch das “Tor” – Dieses Tor ist ein natürlich Einschnitt zwischen Raucheck (rechts) und der Torstein Südwand. Wer leise unterwegs ist, kann hier oft Gämse sehen.
  • Außerdem sieht man zum 1. Mal auf dieser Tour die mächtige Dachstein Südwand und darunter am Schönbühel, die Südwandhütte – das Tagesziel der 1. Etappe am Dachsteinrundwanderweg.
  • Aktuelle Informationen zur Südwandhütte
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Südwand(c)Herbert Raffalt

Etappe 2 : Südwandhütte - Gletscherwanderung - über die Hochfläche “am Stein” zum Guttenberghaus

Zur zweiten Etappe startest du am Besten früh morgens. Nach ca. 35 Minuten erreicht man die Talstation der Dachstein Gletscherbahn, welche zur Bergstation Hunerkogel führt. Weiter führt der Weg heute in Richtung Gjaidstein über den Schladminger Gletscher. Auf der linken Seite führt der Weg entlang der Markierungsnummer 674 bergab Richtung Osten. Nach ca. 4 Stunden Gehzeit kommt man zu Abzweigungen zweier Steige, wovon aus man schon das heutige Etappenziel, das Guttenberghaus, sehen kann. Weg Nr. 616 führt dich direkt zur Hütte.

HängebrückeTag2(c)Herbert Raffalt
  • Tourdaten
    Distanz: 10,73 km
    Aufstieg: 1.274 hm
    Dauer: 05:15 h
  • Etappen-Tipp:Gleich neben der Station Hunerkogel befinden sich die Plattform “Sky Walk” sowie die “Treppe ins Nichts” – Highlights, die einen kurzen abstecher Wert sind. 
  • Im Übrigen:Das Ettapenziel Guttenberghaus befindet sich auf 2.146 m Seehöhe und ist somit das höchstgelegene Schutzhaus der Steiermark.
  • Aktuelle Informationen zum Gutenberghaus
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Etappe 3 : Guttenberghaus - Königsetappe - Stanglalm - Silberkarhütte - Austriahütte

Nach der Übernachtung im Guttenberghaus, erwartet dich schon der letzte Tag deiner 3-tägigen Dachsteinrunde. Ab der Feisterscharte führt der Weg Nr. 618 zunächst am Nordhang des Sinabells als angenehmer Steig Richtung Osten. Nach gut einer Stunde Gehzeit dominiert grobes Blockgestein und die wilde Landschaft oberhalb des Hölltals. Ein überraschender Anblick ist der tief unten liegende Hölltalsee mit seinem smaragdgrünen Seeauge, wohin dich ein schmaler Steg führt.

Weiter am Weg Nr. 619. Nach dem Grubach zweigt der Pfad ab und führt über die Stangalm steil und steinig in Serpentinen bergab zur Silberkarhütte.  Das restliche Wegstück ist noch einmal anders und kurzweilig. Es geht durch die romantische Wildwasserklamm am Schleierwasserfall vorbei, über Stiegen und Stege immer am rauschenden Bach bergab bis nach Ramsau Kulm.

  • Tourdaten
    Distanz: 17,4 km
    Aufstieg: 822 hm
    Dauer: 10:10 h
  • Ein überraschender Anblick ist der tief unten liegende Hölltalsee mit seinem smaragdgrünen Seeauge, wohin dich ein schmaler Steg führt
  • Etappen-Tipp:Auf der Silberkarhütte erwarten dich tolle Bioprodukte vom eigenen Biobauernhof
  • Aktuelle Informationen zur Silberkarhütte
Mehr Infos zur Etappe
Dachstein Rundwanderweg (17) Auf dem Weg hinunter zum Silberkarsee.

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Kontakt & Infos zur Region

Ramsau am Dachstein
Ramsau 372
8972 Ramsau am Dachstein
Tel.: +43 3687 81833
www.ramsau.com


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19. Februar 2015