6 Tage durch das Gasteinertal

Am Gastein Trail entdeckst du das gesamte Gasteinertal und seine Naturlandschaft. Du wanderst einerseits von Dorf zu Dorf und gleichzeitig von Hütte zu Hütte. Es erwarten dich zahlreiche Almhütten, vielfältige Landschaften, Einblicke in die Geschichte des Tals und atemberaubende Naturgewalten. Kaiser und Fürsten wurden von den Orten im Gasteinertal angezogen. Auf dem Gastein-Trail wird klar warum. 

Es erwarten dich:

gastein trial © www.creatina.at

Wandern Wasserfall (c) Gasteinertal Tourismus GmbH, Oberschneider (13)

Die Wanderroute

Der Gastein Trail ist ein Weitwanderweg, der durch das Gasteinertal sowie auch über die Berge führt. Nach oben hin schweift der Blick über imposante Berggipfel. Richtet sich der Blick nach unten schaut man auf die Orte Bad Gastein, Bad Hofgastein und Dorfgastein. Insgesamt sind es 4.643 Höhenmeter, die auf 6 Etappen zurückgelegt werden. 75 Kilometer geht man über sanfte Wiesen, erreicht idyllische Dörfer, Almen und Gipfel mit einzigartigen Ausblicken. Hier lassen Besucher die Realität hinter sich und tauchen ein in unberührte Naturlandschaften die, die Geschichte der Goldgräber, Säumer, Fürsten und Kaisern erzählt. 

Zu den einzelnen Etappen

Der Gastein Trail im Überblick

In sechs Tagesetappen führt der Gastein Trail von Dorfgastein hoch über Bad Gastein zurück nach Bad Hofgastein: 75 Kilometer und 4.643 Höhenmeter gilt es zurückzulegen. 

  • 6 Etappen
  • 75 km Gesamtlänge
  • 4.643 Höhenmeter
  • Geeignet für Hunde
  • Geeignet für Familien
  • Voraussetzungen: Trittsicherheit und Schwindelfreiheit 
Dorfgastein, © www.creatina.at
Bad Hofgastein, Gasteinertal Tourismus
Bad Gastein Drohne, Gastein Tourismus

Highlights am Weg Darum lohnt sich der Gastein Trail

Von Alm zu Alm

Der Gastein Trail führt von Dorf zu Dorf und von Almhütte zu Almhütte. Manche sind bewirtschaftet, andere nicht. Jedoch sind alle Hütten, in denen man Übernachten kann auch bewirtschaftet. In jedem Fall strahlen die urigen Hütten eine erholsame und idyllische Stimmung aus. Mitten in den Bergen wirken sie wie ein natürlicher Teil der Natur, ohne Asphalt und Beton, nur mit dem natürlichsten Material aus der Umgebung. 

© www.creatina.at
Alm Gasteinertal Tourismus © www.creatina.at

Stubnerkogel

Der Stubnerkogel ist ein eher touristischer Ort. Hier kommen Besucher das ganze Jahr über mit der Gondel vom Tal auf den berühmten Aussichtsberg. Familien mit Kindern, Kletterer und gemütliche Wanderer kommen auf ihre Kosten. Die Highlights sind die 140m lange Hängebrücke, und die Aussichtsplattform “Glocknerblick”. Von hier aus hat man einen faszinierenden Blick auf den höchsten Berg Österreichs, den Großglockner, und seine umliegenden Gipfel.

Stubnerkogel -C- Gasteiner Bergbahnen- Marktl Photography-11657
© www.creatina.at
Sonnenaufgang in Gastein (c) Gasteinertal Tourismus GmbH, Marktl (7)

Bergseen

Erzwies-See

Der Erzwies-See entlang der 5. Etappe trägt seinen Namen aufgrund der Geschichte rund um den Bergbau. Aus dieser Zeit sind noch einige Mauern und verfallene Stollen zu sehen. Abgebaut wurde hier Silber, Arsen und Blei. Gesucht hat man aber immer nach Gold – hier war aber nichts zu finden.

Bockhartseen

Der obere und der untere Bockhartsee finden sich auch auf dem Weg entlang der 5. Etappe auf 2.070 Meter Seehöhe. Der obere Bockhartsee ist ein natürlicher Bergsee, der untere hingegen ist ein angelegter Stausee. Hier befindet sich auch die Bockhartsee Hütte, die zu einer ausgiebigen Pause einlädt. Auch hier entdeckt man Spuren des einstigen Bergbaus. Aufgrund der römischen Altstraße geht man davon aus, dass hier schon die Römer nach Gold gesucht haben.

Bockhartsee mit Sportgastein (c) Gasteinertal Tourismus GmbH_lr
Wasserfall Bad Gastein (c) Gasteinertal Tourismus GmbH, moodley

Wasserfälle

Entlang der 6. Etappe des Gastein Trails ist man in Begleitung tosender Naturgewalten. Hier kommt man gleich an drei imposanten Wasserfällen vorbei – den Bärenfall, Schleierfall und Kesselfall. An einer ruhiger Stelle des Kesselfalls überquert man den Bach über eine steinerne Bogenbrücke, die im Jahre 1915 von russischen Gefangenen erbaut wurde und daher den Namen Russenbrücke trägt. Taleinwärts kommt man zum Bärenfall wo sich gegenüber auch schon der Schleierfall in die Tiefe stürzt. 

Einblicke in die Vergangenheit

Die Zeiten des Bergbaus

Auf jeder Etappe zeigen sich Spuren der Geschichte des Gasteinertals. Inzwischen ist der Bergbau längst Vergangenheit aber einst holten Knappen einige Schätze aus dem Boden, z.B. im Erzwies-Gebiet. Entlang der 5. Etappe sehen Wanderer sogar noch alte Knappenhäuser, den Imhofstollen und das Schaukraftwerk, nahe der Bockhartseehütte. 

Nassfeld Gastein © www.creatina.at

Böckstein

Die Planstadt Böckstein erreicht man in der 6. Etappe.
Hier ist der weltweit einzigartige Gasteiner Heilstollen zu finden. Ein absolutes Highlight für Geschichtefans. Außerdem finden Besucher eine Schmelzhütte und den Pulverturm von Altböckstein. Das Montanmuseum, der Weltausstellungsbrunnen und das Jagdschloss Cernin machen den Ort komplett und eine einzigartige Sehenswürdigkeit daraus.

Bad Gastein

Am Ende der Tour erreicht man Bad Gastein mit seinen wundervollen Bauten aus der Belle Époque. Die steilen Berghänge und der imposante Wasserfall zeigen, warum die Gegend auf Kaiser und Fürsten magisch anziehend wirkte. Noch dazu ist das Gasteinertal durch sein heilsames Thermalwasser bekannt. Am Ende des Gastein-Trails ist ein Tag in der Alpentherme Bad Hofgastein oder in der Felsentherme Bad Gastein eine willkommene Erholung.

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Felsentherme Bad Gastein Arials (c) Felsentherme, Gerhard Michel (7)
Wandern Stubner (c) Gasteinertal Tourismus GmbH, Oberschneider (53)
Thermalwasserbadesee mit Blick auf die Alpentherme (c) Gasteinertal Tourismus GmbH, WKrug

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7. Dezember 2020